Meldungen und Vorschriften

 

13.11.2006 Rauchmelder

 

Rauchmelder sind in Hessen jetzt Pflicht Beschluss des Hessichen Landtages vom 09.06.2005 Änderung des § 13 der HBO seit 26.06.2005 Künftig sind in Hessen Rauchmelder in Schlaf- und Kindernzimmern vorgeschrieben. Diese Neuregelung der HBO gilt auch für Hausflure, die als Rettungswege genutzt werden. Während die Rauchmelder in Neubauten bereits Pflicht sind, gibt es für bestehende Wohnungen eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2014. Danach müssen auch sie mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Quelle: akh

Rosbach / Rodheim Im Seelhof NEU 24 mit Rauchmeldern Die 24 Reihenhäuser "Im Seelhof NEU" sind zu Ihrer Sicherheit standardmäßig mit je einem optisch /akustischen Rauchmelder ausgestattet. "Im Seelhof NEU"
 

EnEV 2009

Die EnEV wurde am 6.3.09 im Bundesrat beschlossen "Die Bundesregierung hat am 18.03.2009 dem Entwurf der EnEV einschließlich Änderungsvorgaben des Bundesrats zugestimmt. Damit stehen nun alle Inhalte der EnEV 2009 fest, wird ab dem 1.10.2009 in Kraft treten." Quelle: DENA
Die EnEV 2009 fordert ~30% verbesserte Wärmedämmwerte als die  EnEV 2007.
Darauf aufbauend gibt es die sogennten Kfw Modelle:
Die Aussage Kfw-Effizienzhaus 85 sagt, daß das Wohngebäude nur 85% des Jahres-Primärenergiebedarfs (Qp) nach EnEV 09 verbrauchen darf, aber denselben Transmissionswärmeverlust (Ht') aufweisen darf, der nach EnEV zulässig ist.
 
Die Aussage Kfw-Effizienzhaus 70 sagt, daß das Wohngebäude nur 70% des Jahres-Primärenergiebedarfs (Qp) nach EnEV 09 verbrauchen darf, und 85% des Transmissionswärmeverlustes (Ht') aufweisen darf, der nach EnEV zulässig ist.
Die Aussage Passivhaus sagt, dass der Heizwärmebedarf auf 15 kWh/(m²a) und der Primärenergiebedarf einschließlich Warmwasser und Haushaltsstrom auf 120 kWh/(m²a) begrenzt wird.

Den Kfw 70 Standard ist bei alleiniger Nutzung fossiler Brennstoffe nicht mehr zu erreichen. Entweder ist die alleinige Nutzung von regenerativen Trägern wie Holzpellets, Erdwärme oder Solarenergie oder eine Kombination möglich. Dies muß im Einzelfall nachgewiesen werden.

Z.B. bei einer Gasbrennwertanlage und Solarer Heizungs- und warmwasserunterstützung, muß der Anteil an solarem Deckungsgrad ca. 25% betragen. Will man mehr als 10% solaren Anteil ansetzen, muß man die gesamte Anlage in einer thermischen Simulation nachweisen

Dies geht nach Aufstellung der EnEV Daten, anschließend wird nach Fläche Richtung Neigung Speicher- Kollktortyp und Aufstellort bemessen und nachgewiesen. Dies aufwendige Verfahen kann im Einzelfall bei uns durchgerechnet werden.

Für weitere Informationen lesen sie bitte hier weiter: http://ig-passivhaus.de/index.php?page_id=150&level1_id=78

 

wichtige KfW Mitteilung 2010_10

Die KfW hat die Förderung von Effizienzhäusern, deren Nachweis über das Berechnungsverfahren der DIN 18599 erstellt wurde, eingestellt. Nach Angabe der KfW ist ab sofort immer das alte Berechnungsverfahren nach DIN 4108-6/4701-10 anzuwenden. Bisher waren beide Verfahren möglich. Hier zeigt sich wieder einmal mehr welche Probleme auftauchen, wenn mehrere Normen parallel gelten. Gekniffen sind die Kunden, die nach der DIN 18599 eingereichte Förderanträge abgelehnt bekommen.

EnEV 2014

Am 11.10.2013 wurde vom Bundesrat die Novellierung der EnEV 2014 beschlossen.  Am 16.10.2013 hat die Bundesregierung dem Bundesratsbeschluss zugestimmt Die Verordnung wird höchstwahrscheinlich 6 Monate nach Verkündung, also Mai 2014, in Kraft treten.

was heißt das für Neubauten:

Die Verschärfung der Primärenergiegrenzwerte beträgt für den Neubau 25% und zwar für  nach dem 1.1.2016 eingereichte Anträge.
20 der 25% entfallen dabei auf die Wärmedämmung der Gebäudehülle. Die Berechnung erfolgt wie bisher als Referenzgebäude der EnEV 2009, es sind jedoch die Primärenergiegrenzwerte und H'T Grenzwerte entsprechend zu verschärfen.

Der Bauherr hat bis 31.12.2015 die Wahl, ob bei der Beantragung eines Neubaus die Werte der EnEV 2009 oder die verschärfte EnEV 2014 (1.1.16) angewendet werden soll. Das bedeutet in jedem Fall auch eine Investitionskostensteigerung.

Lesen sie hier weiter:

http://www.enev-online.com/news/13.10.24_enev_2014_verabschiedet_bundesrats_massgaben_zugestimmt.htm#EnEV_2014:_F%C3%BCr_welche_Bauvorhaben_gelten_die_neuen_Anforderungen