SANDER-ÖKO Solarhaus

Durch den Einsatz moderner Bautechnik erreichen wir ein hohes Maß an Umweltschutz und Energieeinsparung. Dies versteht die Fa. Sander Massivhaus GmbH unter ökologischem und wirtschaftlichem Bauen.
 

1. Solaranlagen

Nutzung einer ca. 4,5 m² großen Solaranlage für die Warmwasserbereitung. Solarenergie ist ein kostenloser regenerativer Energie Beitrag, er reduziert den Anteil anderer Primärenergie zur Brauchwassererwärmung.

Inzwischen wurde mit dem EEG die Errichtung einer Solaranlage ab 1.1.2009 fast verpflichtend, es sei denn man kann den Anteil Erneuerbarer Energien auch durch andere regenerative Quellen z.B. Pellets decken.
 

2. Wärmepumpen

Wärmepumpenanlagen werden werden projektabhängig angeboten. Anstelle der Gastbrennwerttherme wird eine Wärmepumpe eingebaut. Dazu bestehen mehrere Möglichkeiten:

a) Montage der Anlage samt Luftwärmetauscher als Kompaktgerät im Erdgeschoß oder Keller (Vorteil: überschaubare Investition, Nachteil: Platzverlust und Störgeräuschquelle im Haus, weniger Effizienz unter 0°C)

b) Montage der Pumpe im Haus und Montage des Luftwärmetauscher als Splitgerät im Garten (Vorteil: weniger Platzbedarf,  Nachteil u.U. Lärmbelästigung der Nachbarschaft oder eigener Schlafräume möglich, weniger Effizienz unter 0°C)

c) Montage der Pumpe im Haus in Kombination mit Erdwärmesonden (Vorteil: bessere Effizienz im Winter, weniger Platzverlust, Nachteil: Größere Investition, Störgeräusche im Haus möglich)

d) Montage der Anlage samt Luftwärmetauscher als Kompaktgerät außen (Vorteil: überschaubare Investition, Nachteil: hohe Bauform erfordert i.d.R. 3m Grenzabstand und kann verursacht Störgeräuschquelle außen verursachen, weniger Effizienz unter 0°C)

3. Pelletheizung

Auf Wunsch wird die Gasbrennwerttherme durch eine Pelletanlage samt Schornstein ersetzt. Die Kombination mit einer Solaranlage zur Brauchwasserbereitung im Sommer ist sinvoll. Da die Anlage im Keller einzubauen ist, muß mit einem Platzverlust für Kessel und Pelletlager gerechnet werden. Derzeit angebotene Lösungen mit Erdtanks sind unverhältnismäßig teuer und anfällig.
 

4. Erweiterter Warmwasserspeicher

Durch die Erweiterung des Speichers von 120 auf ca. 300 Liter Speichervolumen und die Einspeisung der Solaranlage wird eine optimale Energienutzung bei sonnigen Tagen erreicht. Der Primärenergiebedarf für die Warmwasserbereitung verringert sich um ca. 65%. Ganz gleich ob die Grundheizung mit Öl, Holzpellets, Gas oder mit Strom (Wärmepumpe) betrieben wird.
 

5. Brennwerttherme

Bei der Verwendung einer Brennwerttherme oder Brenntwertkessel wird die Wärme im Abgasrohr über einen Kondensator zurückgeführt und dem Heizkreislauf zugeführt. Die Ausnutzung des Brennstoffs ist somit noch effizienter als bei herkömmlichen Geräten. Die Gas-Brennwerttechnik ist im Moment der beste Kompromiß aus Inverstitionskosten und Verbrauch. Damit Brennwertgeräte effizient im niedrigen Temperaturbereich betrieben werden können, sollten Niedertemperatur Flächenheizungen kombiniert werden, d.h. am besten Fussbodenheizung und eine Solaranlage, die hochtemperiertes Brauchwasser bereitstellt. Damit muß die Brennwertanlage nur selten in den uneffektiveren Hochtemperaturbereich schalten um das 60 grädige Brauchwasser aufzuheizen.
 

6. Regenwassernutzungsanlage

Mit dem Einbau einer innenliegenden Zisterne kann über das gesammelte Regenwasser mit Frischwassernachspeisung die Toilettenanlage versorgt und sogar die Gartenbewässerung erfolgen. Noch besser aber aufwändig und teurer sind außenliegende Zisternen aus Beton. Durch die konstant niedrige Erdtemperatur von 10-12°C und die absolute Dunkelheit bleibt das Wasser "garantiert" frisch.
 

7. Waermesparende Fenstertechnik

Durch den Einbau von hochwertigen Kunstoff - Fenstern (Schüco od. Müller & Co) mit einem Verglasungs K-Wert von 1,1 W/m2K erzielen wir z.Zt. minimalen Energieverlust über die Glasscheiben im Verhältnis zu den Verglasungskosten. Bei allen unseren neuen Vollwärmeschutz-Projekten, z.B. Rodheim Seelhof, kommen Vorsatzrolladen zum Einsatz, um die Wärmeverluste durch herkömmliche Rolladenkästen zu verringern. Der Wärmeverlust über herkömmliche Rolladenkästen älterer Bauart ist viel größer als der Gewinn bei heruntergelassenem Laden. Verglasungen sind auch als 3-Scheiben Verglasung mit verbesserter Randeinspannung bis K(g)=0,7W/qm*K lieferbar. Dazu muß  z.T. auf vergrößerte Profile zurückgegriffen werden, damit die größere Glasstärke im Rahmen Halt findet. Konsequenterweise finden bei den Häusern Vorsatzrolläden Anwendung, da durch die veränderten Wandaufbauten keine herkömmlichen Rolladenkästen eingesetzt werden können.
 

8. Massive Aussenwände

Durch die großzügige Dimensionierung der Außenwände und das Aufbringen eines zusätzlichen Wärmedämmputzes erreichen wir eine besonders gute Außenisolierung des Mauerwerkes. Im Gegensatz zur  Leichtbauweise des Holzständerbaus erreichen  wir bei der Massivbauweise ein sehr viel natürlicheres Wohnklima. Zwar ist in dieser Bauart das bekannte Barackenklima nicht mehr ganz so stark zu spüren wie vor 10-20 Jahren, die klimatische Gleichmäßigkeit eines schweren Massivbaus erreichen diese Häuser jedoch bei weitem nicht. Zudem ist die Wertbeständigkeit eines Massivhauses um Klassen besser.

Durch die imer stärker werdenden Vorschriften zur Energeieinsparung, ist eine wirtschafliche Konstruktion bei einer Gesamtstärke von 30cm in Massivbauweise, nicht mehr zu schaffen. Die Hersteller der Ziegelindustrie versuchen die Hürden der aktuellen EnEV 2009 mit aufwändigen Dämmstofffüllungen ihrer Steine gerade zu schaffen. Dadurch sind die Materialien kaum noch zu verarbeiten; die Konstruktionsdetails sind in Hinblick auf Statik und Schallschutz extrem schwierig, d.h. diese Baustoffe sind kaum eine Alternative. Als Statiker und Energieberater kann ich diese Ausführungsart nicht empfehlen.

9. Lüftungstechnik

Bedingt durch die immer dichtere Bauweise, kann der Einsatz einer Lüftungsanlage zum einen hilfreich sein um die Feuchtigkeit abzuführen, zum anderem kann dadurch ein Beitrag zur Energieeinsparung geleistet werden, da die Lüftung kontrolliert und mir Wärmerückgewinnung stattfindet. Ein Standard EnEV 2009 Haus mit Gasbrennwerttherme kann durch den Einsatz einer entsprechenden Anlage und noch etwas Mehraufwand bei der Wärmedämmung energetisch in den kfw70 Bereich vorstoßen.